Argument #1:

Die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan ist überhaupt nicht gerechtfertigt.

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Die Bürgerinitiative sagt: B213-Ausbau RAUS aus dem Bundesverkehrswegeplan!Das Kosten-Nutzen-Verhältnis für die Autobahn B213 ist extrem ungünstig. Normalerweise dürfen nur Projekte in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden, die ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von mindestens 1,0 aufweisen. 1,0 bedeutet sinngemäß, dass man z.B. 100 Millionen EUR in Ausbau und Unterhaltung einer Strecke investiert und gleichzeitig 100 Millionen EUR an Nutzen wieder herausbekommt.

Das Ausbau-Projekt NI5154 hat ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von nur 0,2!

Dieser Verkehrsweg ist als Transit-Strecke zwischen den niederländischen Ballungsräumen und den Wirtschaftszentren Bremen/Hamburg und Skandinavien zu sehen und hat dabei den geringsten regionalen wirtschaftsfördernden Effekt. Wegen dieser enormen Ineffizienz und in Anbetracht des mit bis zu 40 Mrd. EUR hoffnungslos unterfinanzierten Bundesverkehrswegeplans 2003–2015 ist die weitere planerische Untersuchung nicht zu rechtfertigen.

PDF   Projektbeschreibung_NI_5154.pdf
Projektbeschreibung zum Ausbau der B213
(197 kB, Archivdatum 28.06.2011)


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